AKTUELL

Die Premiere von Rusalka (3. Dezember 2017) and der Oper Leipzig wurde von Publikum und Presse mit großer Begeisterung empfangen. „Rusalka-Triumph […] Die Inszenierung ist Weltklasse! […] Phantastisch, immens traurig“ (Bild) „Ein großes Theaterbild, mit dem der Regisseur Michiel Dijkema die Oper beschließt. Es rührt zu Tränen in seiner Traurigkeit. […] diese Rusalka wird ein Renner“ (Leipziger Volkszeitung) „einfach perfekt […] geniale Regieeinfälle […] diese Neuinszenierung setzt neue Maßstäbe“ (O-Ton Magazin) „ein Hexenhaus, das auf zwei Hühnerbeinen steht und geht, so dass den Zuschauern vor Entzücken das Programmheft vom Schoss fällt“ (Mitteldeutsche Zeitung) „Dijkema erzählt das Märchen stringent, nachvollziehbar und mit einer genau der Musik abgehörten Personenführung und Charakterzeichnung […] Nur schon die Gestaltung der Bühne ist ein Erlebnis“ (Oper Aktuell) „freie Märchenpoesie, sehr detailbewußt gearbeitet, aufwendig in der optischen Realisierung […] weit über das böhmische Märchen hinaus“ (MDR-Kultur) „Ein phantastisches märchenhaftes Spektakel. […] Ganz großes Theater.“ (Tamino Klassikforum) „von Nebel umwabertes, naturatmosphärisches Traumspiel […] einhelliger Jubel“ (Neue Musikzeitung) „ein grandioser Coup de Théâtre […] sinnlich verzaubernde Bildersprache“ (Der Neue Merker)
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Die Premiere von Hoffmanns Erzählungen (10. Juni 2017) am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen wurde vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert und von der Presse gelobt: „ein Coup […] so packend, so charmant, so witzig, so finster […] ein echter Wurf […] famos genau in der Typengestaltung“ (WAZ) „Zauberkasten Opernbühne […] grandiose Bühne […] Oper als den Zuschauer erfreuendes schönes Musiktheater […] bravourös und sinnvoll […] Bravo!“ (Der Opernfreund) „ein Traum geglückter Regiekunst […] selten hörte ich in den letzten Jahren soviel unisono Beifall und Bravi für ein Produktionsteam [...] ein perfekter Opernabend, dank eines Regisseurs mit Herz fürs Musiktheater“ (Musenblätter) „mitreißendes Welttheater […] frappierende Lösung“ (Ruhr-Nachrichten) „ein funkelndes Feuerwerk üppigster Leuchtkraft […] klug reflektierend […] bildmächtige Inszenierung“ (Recklinghäuser Zeitung) „kurzweiliger Abend […] Fantasiereichtum und ironisch gefärbten Dämonie […] vitales und pralles Theater in Hülle und Fülle […] ein spannendes Bilderbuch voller Poesie und Skurrilität […] ungetrübte Begeisterung“ (Opernnetz) „wunderbar filigraner wie skurriler Choreographie […] Beifallsstürme“ (IOCO) „ein absolutes Muss für alle Opernfreunde […] mit stehenden Ovationen gefeiert“ (Sonntagsnachrichten) „wahrlich phantastische Momente […]  auch der Humor kommt bei Dijkema nicht zu kurz […]  Ein Muss nicht nur für alle eingefleischten Opern-Freunde!“ (Lokalkompass Gelsenkirchen) „bildmächtiges, beziehungsreiches, tiefsinniges Musiktheater, wie man es sich schlüssiger, schöner kaum wünschen kann“  (Revierpassagen)
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Der neue Teil zu Strauss’ Salome der Buchreihe “Opernführer kompakt” (Henschel/Bärenreiter, Ann-Christine Mecke, ISBN 978-3-89487-946-4 / ISBN 978-3-7618-2413-9) hat ein Foto von Michiel Dijkemas vielgepriesener Salome Inszenierung (Oper Wuppertal 2015) auf dem Umschlag. Mehr Info auf der Salome-Seite von dieser Website.

BIOGRAPHIE

Der Niederländische Regisseur und Bühnenbildner Michiel Dijkema studierte Klavier bei Danièle Dechenne an der Hochschule für Musik Amsterdam und bei Alexander Warenberg und Alwin Bär an der Hochschule der Künste Utrecht. Anschließend studierte er Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Er war aktiv als Liedbegleiter und besuchte die Liedklassen von Thom Bollen in Utrecht und Wolfram Rieger in Berlin.

Seit 2006 inszenierte er (Regie und Bühnenbild) unter mehr Debussys Pelléas et Mélisande (Nationale Reiseoper), Bizets Carmen (Eisenach und Meiningen), Glucks Orfeo ed Euridice (Nationale Reiseoper), Monteverdis L’Orfeo (Stockholm), Schönbergs Pierrot Lunaire (Rotterdam), Strauss’ Die Fledermaus (Eisenach, Moskau und Tallinn), Marschners Der Vampyr (Amsterdam), Rossinis Il Turco in Italia (Leipzig), Mozarts Die Zauberflöte (Gelsenkirchen), Rossinis La Cenerentola (Tallinn und Nationale Reiseoper), Humperdincks Hänsel und Gretel (Gelsenkirchen), Rossinis Il Barbiere di Siviglia (Wiesbaden und Antibes), Puccinis Tosca (Leipzig), Thomas’ Hamlet (Zagreb), Gassmanns L’Opera Seria (Hannover), Smetanas Die verkaufte Braut (Wiesbaden), Mascagnis Cavalleria Rusticana und Leoncavallos Pagliacci (Darmstadt), Wagners Der fliegende Holländer (Wiesbaden), Offenbachs Orpheus in der Unterwelt (Kiel), Brittens A Midsummer Night’s Dream (Hannover), Gounods Faust (Leipzig und Bozen), Offenbachs Pariser Leben (Volksoper Wien), Strauss’ Salome (Wuppertal), die Uraufführung von Isidora Žebeljans Nahod Simon (Gelsenkirchen), Lehárs Die Lustige Witwe (Linz), Kálmáns Die Herzogin von Chicago (Koblenz), Mozarts Die Entführung aus dem Serail (Semperoper Dresden), Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (Musiktheater im Revier Gelsenkirchen) und Dvoráks Rusalka (Leipzig).

Michiel Dijkema gewann verschiedene internationale Opernregiepreise: den zweiten Europäischen Opernregie-Preis 2005, den ersten Peter-Konwitschny-Nachwuchsregiepreis für seine Konzeption für Carmen und in 2007 den Eesti Teatrikunsti Muusikalavastuste Award für seine Produktion von La Cenerentola. Dieser Award gilt als wichtigster Estnischer Preis im Bereich Musiktheater. Das Bühnenbild von Il Barbiere di Siviglia wurde 2011 in Berlin mit dem ersten Wizard-Award ausgezeichnet.


Anfang 2018 wurde Michiel Dijkema als Gastprofessor an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin berufen und unterrichtet in diesem Zusammenhang Gesangsstudierende und Musiktheaterregiestudierende. Zu seinen künftigen Engagements gehören Produktion für die Internationale Maifestspiele Wiesbaden/Camerata Nuova, für das Theater Koblenz, für die Oper Leipzig und für das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Michiel Dijkema lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in der Nähe von Amsterdam. Er fuhr mit seinem Fahrrad von Amsterdam u.a. nach Rom, Santiago de Compostela, Venedig, Wien, London, Barcelona und Saintes-Maries-de-la-Mer.

SPIELZEIT 2017-2018

Die Entführung aus dem Serail (Mozart)
Semperoper Dresden
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Les Contes d’Hoffmann (Offenbach)
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
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Rusalka (Dvorák)
Oper Leipzig
Premiere: 3. Dezember 2017
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Tosca (Puccini)
Oper Leipzig
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Die Zauberflöte (Mozart)
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
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Il mondo della luna (Haydn)
Hochschule für Musik Berlin
Premiere: 26. April 2018
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Vom Ende der Unschuld (Peiffer)
Camerata Nuova / Internationale Maifestspiele Wiesbaden
Premiere: 30. Mai 2018
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Der fliegende Holländer (Wagner)
Staatstheater Wiesbaden

KONTAKT

info@michieldijkema.com

FOTO © Jochen Quast 2017
(während einer Probe für
„Die Entführung aus dem Serail“
an der Semperoper Dresden)