LA PÉRICHOLE

OPÉRA-BOUFFE IN THREE ACTS BY JACQUES OFFENBACH


DRESDEN 2008 - FIRST ACT

La Périchole_Dresden_1_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_2_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_3_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_4_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_5_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_6_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_7_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_8_Michiel Dijkema

SECOND ACT

La Périchole_Dresden_9_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_10_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_11_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_12_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_13_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_14_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_15_Michiel Dijkema

THIRD ACT

La Périchole_Dresden_16_Michiel Dijkema
La Périchole_Dresden_17_Michiel Dijkema

PHOTOS © Kai-Uwe Schulte-Bunert 2008


BERLIN 2003 - FIRST ACT

La Périchole_HfM Berlin_1_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_2_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_3_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_4_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_5_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_6_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_7_Michiel Dijkema

SECOND ACT

La Périchole_HfM Berlin_8_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_9_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_10_Michiel Dijkema

THIRD ACT

La Périchole_HfM Berlin_11_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_12_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_13_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_14_Michiel Dijkema
La Périchole_HfM Berlin_15_Michiel Dijkema

PHOTOS © Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin 2003


PRODUCTION DRESDEN 2008
 

State Operetta Dresden
intendant: Wolfgang Schaller
première: 24 October 2008

conductor: Ernst Theis
stage director / set design / choreography: Michiel Dijkema
costume design: Claudia Damm
translation: Peter Ensikat
dramaturgy: André Meyer

La Périchole: Sabine Brohm / Gritt Gnauck
Piquillo: Marc Horus / Ralf Simon
Don Andrès: Herbert G. Adami / Gerd Wiemer
Panatellas: Bernd Könnes / Frank Oberüber / Timothy Oliver
Don Pedro: Alfred Berg / Marcus Günzel
First Notary: Martin Gebhardt
Second Notary / Circus Director: Christian Theodoridis / Jens-Uwe Mürner
Guadalena / Manuelita: Jessica Glatte / Svea Johnsen / Iris Stefanie Maier / Isabell Schmitt
Berginella / Frasquinella: Elke Kottmair / Jeanette Oswald
Ninetta / Mastrilla: Tanja Höft / Karolina Piontek
Brambilla: Annegret Reißmann / Katharina Trimolt
Tarapote: Bernd Franke / Mirko Poick
Old Prisoner: Dietrich Seydlitz
Street Musician: Oleksandr Bersutsky

Chorus, Orchestra, extras and youth ballet of the State Operetta Dresden


PRODUCTION BERLIN 2003
 

Academy of Music "Hanns Eisler" Berlin
première: 11 May 2003 (diploma staging)
German première of the Vienna version

conductor: Clemens Flick / Anna Shefelbine
stage director / set design: Michiel Dijkema
costume design: Claudia Damm

La Périchole: Judith Simonis / Bonnie Cameron
Piquillo: Christian Oldenburg
Don Andrès: Simon Weinert / Gregor Weitze
Don Pédro: Tobias Hagge
Panatellas: Daniel Schmoranz
notary 1: Christian Schossig
notary 2: Tobias Link / Oliver Uden
Tarapote: Florian Lochmann
Guadalena: Svenja Kruse / Katja Jurowski
Berginella: Yvonne Zeuge / Dana Hoffmann
Mastrilla: Theresa Kronthaler / Christina Khosrowi
Manuelita: Katja Jurowski / Svenja Kruse
Frasquinella: Dana Hoffmann / Yvonne Zeuge
Brambilla: Christina Khosrowi / Theresa Kronthaler
Ninetta: Susann Kalauka / Kyoung-Ran Won
old prisoner: Julian Schwantes
Saltimbanque 1: Christian Schossig
Saltimbanque 2: Julian Schwantes
cook / general: Carlo Mertens

chorus and orchestra of the Academy of Music "Hanns Eisler" Berlin


PRESS QUOTES DRESDEN 2008 WILL BE TRANSLATED AT A LATER MOMENT

„Frischer, spritziger Offenbach. Frenetischer Beifall.“

Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Michiel Dijkema inszeniert diese eher selten gespielte Persiflage auf brotlose Künstler und Willkür der Macht mit leichter, und für die Möglichkeiten opulenter Hand. Wunderbar farbige Kostüme von Claudia Damm entführen uns nach Peru, lassen aber auch alles im Leubener Provisorium der Staatsoperette spielen. […] Frischer, spritziger Offenbach. Frenetischer Beifall mit Taktklatschen, an Zuspruch mangelt es gutgemachter Operette nicht. Die Operette lebt!

Damian Kern
Der Neue Merker Wien
30. Oktober 2008

„Da ist ein schöner Doppelspaß gelungen.“

Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine und Lima an der Elbe. Wer’s nicht glaubt, muss nur nach Leuben fahren und in die Staatsoperette gehen. Hier gibt es jetzt als Neuinszenierung „La Périchole“ von Jacques Offenbach. […] Für Michiel Dijkema, der das Werk als Bühnenbildner und Regisseur das Werk in die Dresdner Szene gesetzt hat, ist der fantastische Ort der Illusionen, der Exotik, des Spottes und der den Augenblick genießenden, feuchten Fröhlichkeit das Theater selbst und ganz speziell das Haus der Staatsoperette Dresden. Diese steht auch auf der Leubener Drehbühne, ein wenig pittoresk in der Verkleinerung, als Hintergrund für die Szenen des Straßentheaters, vergoldet als Palast und auch vergittert als Gefängnis, in dem man schon mal verhungern kann und über dem ganz unverhofft die finstere Nacht hereinbrechen kann. Mit Filmsequenzen à la „Laterna magica“ geht es von der Straße ins Theater und darin auf die Straße und doch in eine Art Exotik. […]
Das alles wird in Dijkemas Inszenierung zum totalen Staatstheater, in dem die Operetten Staatsmacht kraft ihrer Allmacht in Gottes eigenem Land unter dem Schutz der eigenen Grundgesetze das eigentliche Volk bereits total verbannt hat, es gleich selbst spielt und sich so am besten selbst feiern kann. Da ist ein schöner Doppelspaß gelungen.

Boris Michael Gruhl
Dresdner Neueste Nachrichten
27. Oktober 2008

„anfangs verblüffend, offenbar originell […] aktuelle Spitzen“

Am Schluss hatte die Straßensängerin Périchole ihren Piquillo. Gold und Edelsteine und ihre Freiheit. Am Schluss bekamen Solistenensemble und Chor samt Dirigenten Ernst Theis und Inszenierungsteam Michiel Dijkema/Claudia Damm viel Beifall. Die Staatsoperette und ihre Premiere von Offenbachs „La Périchole“ wurden am Wochenende gefeiert. […]
Die Theaterfassade ist das Bühnenbild. Man sieht sie manchmal und mehrfach: Wenn sie auf der durchsichtigen Leinwand noch als Film, dahinter schon als nachgebautes Original zu sehen ist. Ein immer wieder gern genommener Effekt, wenn nahtlos aus einer filmischen in eine greifbare Realität gewechselt wird. Die Fassade, kleiner als im Original und so zu den handelnden Figuren disproportional, steht das ganze Stück über. Zwar dreht sie sich, doch auf der Rückseite ist die Gleiche, mal nachtblau, mal strahlend golden, dann öde grau mit vergitterten Fenstern: immer wieder die Operette. Das ist einer der netten Einfälle von Michiel Dijkema, der Inszenierung, Choreografie und Bühnenbild zu verantworten hat. Sie werden zum Markenzeichen der Inszenierung: nett erdacht, anfangs verblüffend, offenbar originell. […] Und es gibt launige Einfälle, originelle Bilder, witzige Kostüme, es gibt schöne Töne und aktuelle Spitzen.

Jens Daniel Schubert
Sächsische Zeitung
27. Oktober 2008

„echte Lacher“

Echte Lacher erntete die Aufführung, bevor sie begann, als nämlich per Schrifttafel vom Schnürboden herab das magere Einspielergebnis eines vor dem Operettenhaus platzierten Straßenmusikanten bekannt gegeben wurde: Nur 6 Cent hatten die Zuschauer im Durchschnitt für seine Kunst übrig.

Dresdner Morgenpost
27. Oktober 2008

„vom Komödiantischen bis hin zur Sinnfrage“

Am 24. und 25. Oktober hatte die offenbachsche Operette um Hunger leidende Liebe und politisierende Macht ihre Premiere in der Staatsoperette. Es gab viel Applaus. [...] Vor allem aber gab es ein Stück, welches mit der Königsdisziplin des Geschichtenerzählens strahlen kann: Jeder konnte sich genau die Brosamen herauspicken, die er zu verdauen bereit war. [...] Sie schafft aber auch den Tanz vom Komödiantischen bis hin zur Sinnfrage.

Thessa Wolf
Dresdner Nachrichten
44. Woche / 30. Oktober 2008

„Bravo [...] äußerst witzig“

Ein Bravo für die sehr intensive, bewegliche und ein Bravo [...] äußerst witzige Inszenierung von Michiel Dijkema. [...] Viel Humor und viel Spaß!

Hendrik Verhoeven
Opera Gazet
5. Mai 2011
(Strauss Festival Dresden 2011)


PRESS QUOTES BERLIN 2003

“extremely entertaining, lively and funny production”

German première in Berlin
Helga Spannhake reports on a young ambitious director, who clearly has a promising future ahead of him, judging by this production.
[...] Using an abundance of fantasy to make up for limited financial means, Michiel Dijkema has made a extremely entertaining, lively und funny production, in which Offenbach’s irony is shown to its full advantage. The audience on opening night awarded him with thunderous applause.

Report: Radio ‘Deutsche Welle’
program ‘Klassik und mehr’
13 May 2003

“daring, amusing, full of hidden meaning”

Fantasy’s cup spilleth over
Michiel Dijkema secured the rights of the first german performance. [...] The central theme runs smoothly through all acts. The director provides an abundance of humorous ideas. The story is set in the past and the future. A corrugated iron hovel is placed next to a rubbish-dump and nervous ladies-in-waiting fanning themselves wear costumes of plastic. The viceroy (childlike-grandiose: Simon Weinert) wears McDonald’s paper bags on his velvet cloak. And even to the dungeon - made out of chains, skeletons and shopping trolleys – you can apply: fantasy replaces an exuberant production budget. Delightful.
[...] daring, amusing, full of hidden meaning

Berliner Morgenpost
15 May 2003


“the musicality of the production is remarkable”

Many scenes, in which the relation between individual people is shown very precisely – and this without pedantic malice, but full of ‘compassion’ – , are accompanied by equally convincing and very energetic scenes of the chorus. Here choreographic precision rules. The musicality of the production, the precision with which the musical gestures are staged, and this without unnecessary or superfluous performances, is remarkable. [...] Michiel Dijkema, as the author of this letter could observe for the last four or five years, has with great consistency developed a very personal directing-style, based on the ‘realistic music-theatre’. This has been shown in a wide variety of productions, [...] and several sketches, during which the director also functioned as conductor-pianist. He has the advantage of having a highly developed musicality combined with the capacity to act as a musician. Michiel Dijkema is a musician and a stage director, and that is of great advantage in regard to the productions he stages.

Prof. Dr. Gerd Rienäcker
Gutachten Diplominszenierung
12 May 2003

“very seldomly work and staging correlate so harmoniously”

Michiel Dijkema combines musicality and musical education with a great sense for comedy, which friends of modernism might find obsolete. Nothing is considered to be ‘inconsequential’. He has the knowledge, skills and capacities, which distinguish the good from the bad director, at his disposal. [...] Very seldomly work and staging correlate so harmoniously, as is the case here.

Prof. Dr. Hans-Jochen Irmer
Gutachten Diplominszenierung
22 May 2003